NETZWERK

MEHR TRADITION. MEHR HISTORIE. MEHR PERSPEKTIVE.

Zeit, dass sich etwas ändert 

Nicht länger schweigen, sondern handeln dachten sich immer mehr Unternehmer, Mieter und Anlieger. Im Oktober 2010 gründeten sie die „Standortgemeinschaft der Königsplätze e.V.“ mit dem Ziel, die Königsplätze Paderborns attraktiver zu gestalten. Konkrete Pläne liegen vor: „Marienstraße“ und „Königsstraße“ nehmen durch den Rückbau der massiven Rampe zwischen „Klingenthal“ und „Kaufhof“ ihre Tradition als historische Stadtstraßen wieder auf. Die obere Ebene in der südlichen Königstraße und die Brücken weichen. Als Element soll ein gläserner Kubus alle vier Ebenen miteinander verbinden.

Die Zusammenlegung von den Bushaltestellen „Zentralstation“ und „Westerntor“ an der südlichen „Westernmauer“ als neue Zentrale Omnibus Haltestelle bietet für die Stadt viele Vorteile. Das „Westerntor“ könnte wieder als Grünanlage die Atmosphäre der Stadt bereichern. In die „Zentralstation“ kann ein versorgender Handel einziehen. Ein Gutachten und die positive Resonanz der Verkehrsbetriebe „PaderSprinter“ geben den Plänen Auftrieb.

Auftrieb soll auch das Paderquellgebiet erlangen. Neben „Weberberg“ und „Düstern“  verbindet die Achse „Marienplatz“ und „Mariengässchen“ das Gebiet mit der Innenstadt. Durch die Aufwertung der „Königsplätze“ integrieren sich auch die Paderquellen wieder mehr in das Stadtgeschehen.  

Insgesamt dauert die Neugestaltung der Königsplätze mehrere Jahre und wird nicht vor 2017 beendet sein. Die Pläne für die „Zentralstation“ folgen in einem zweiten Bauabschnitt. Begonnen wird im Herbst. Zeitlos elegantes Messing soll als zentrales Gestaltungselement die „Königsplätze“ optisch miteinander verbinden. Das rote Pflaster weicht einem neuen Bodenbelag. Damit Paderborner und Paderbornerinnen nicht länger zum Stier werden, sondern zur ostwestfälischen Gelassenheit zurückfinden.